Unser Dokumentarfilm zur Corona-Krise
Ich habe gerade einen Dokumentarfilm zur Corona-Krise fertig gestellt, bei dem ich zusammen mit Robert Cibis Regie geführt habe. Cutterin war die erfahrene und hoch talentierte Amy Meyer, die viele Jahre für die BBC gearbeitet hat, bevor sie der Brexit zurück nach Berlin trieb.
Noch vor wenigen Jahren wäre der Film wahrscheinlich im Rahmen eines Themenabends bei ARTE, im Programm von ZDF, 3SAT oder dem ORF gelaufen - so wie viele andere meiner Dokus. In Zeiten wie diesen muss die Produktionsfirma OVALmedia den Film jedoch "übers Internet" vertreiben, weil den meisten Sendern die Darstellung der Thematik nicht passt. Denn man hat sich festgelegt, wie die Corona-Krise erzählt werden soll - und da werden keine Ausreißer geduldet.
Schon gar nicht, wenn auch Mediziner und Wissenschaftler im Film vorkommen, die öffentlich geächtet werden. Leute wie Wolfgang Wodarg, der – vor seinen Aussagen zu Corona – ein geschätzter Lungenfacharzt und Gesundheitspolitiker der SPD war. Jetzt hat dort ein Mann wie Karl Lauterbach das Sagen - und Wodarg gilt als gefährlicher Verschwörer bzw. als Fake-News Produzent.
Genauso wie John Ioannidis, Professor an der Standford University und einer der meist zitierten und angesehensten Wissenschaftler der Welt. – Vor der Corona-Krise. Doch dann hat er öffentlich gewarnt, dass wir aufpassen müssen, dass es uns mit der genannten Pandemie nicht so geht, wie einem Elefanten, der sich vor einer Maus erschreckt, zur Seite springt, den Halt verliert und den Hang runter stürzt.
Ioannidis hat diese Warnung vor mehr als einem Jahr ausgesprochen. Aber so wie es aussieht, haben wir es genauso gemacht: wir haben uns gewaltig erschreckt und sind den Hang sowas von hinunter gerasselt, dass wir nicht mehr wissen, ob wir da jemals wieder heil rauf kommen.
Unser Film sollte also über die Video Plattform Vimeo verkauft werden. Doch Facebook, Google - und wie wir rausgefunden haben - auch Vimeo haben den Auftrag der Politik, abweichende bzw. "gefährliche" Meinungen auszuforschen. Sie beschäftigen dafür Mitarbeiter, die das Netz auf so genannte Fake News durchkämmen. Oft sind es auch Hilfssheriffs aus der Bevölkerung, die hier mithelfen, indem sie verdächtige Beiträge melden oder anzeigen.
Jedenfalls hat es genau 2 Tage gedauert, bis unser Film – samt dem ganzen Kanal der Produktionsfirma – gesperrt worden ist. Wir leben offensichtlich wieder in Zeiten der Zensur.
Die Produktionsfirma stellt den Film nun öffentlich zur Verfügung. Er kann auf diversen Kanälen angesehen werden.
Hier gelangen Sie zur Homepage des Filmes: Corona.Film
Und hier zur Übersicht, wo der Film zu sehen ist. (Wer eine gute Internet-Verbindung hat, kann den Film werbe-frei bei Odysee oder Bitchute sehen. Bei Youtube wäre ein Ad-Blocker angesagt.)
Und hier ist der Pressetext zum Film:
Corona.Film – Questioning the Narrative
Ein Jahr nach dem ersten Lockdown vom März 2020 befinden wir uns noch immer im "pandemischen" Ausnahmezustand. "Social Distancing", "7-Tage-Inzidenz", "messenger RNA": Wir haben viele neue Wörter gelernt, die wir gar nicht lernen wollten. Und unser Leben hat sich in einem Ausmaß verändert, wie das undenkbar schien.
Was zum Teufel ist hier eigentlich passiert? Sind wir Opfer eines "bösen Plans" geworden, oder haben wir durch die "Maßnahmen" einen noch schlimmeren "exponentiellen" Verlauf verhindert? Waren wir gut beraten durch Politik und Experten, oder sind wir durch ein eigenartiges Gemenge aus Vorsicht, Angst und Lobby-Interessen erst so richtig ins Dilemma rein geschlittert?
Das sind die Ausgangsfragen, denen sich ein Team der Berliner Produktionsfirma OVALmedia im Projekt Corona.Film stellt.
Wir leben in diesem Film das schrägste Jahr des Jahrhunderts noch einmal durch: Wie alles begann in Wuhan - und wie die chinesischen Viren dann landeten in der Lombardei. Wie die Armee kam, um die Särge zu transportieren - und daraufhin eine Regierung nach der anderen im panischen Domino-Effekt die Schranken runterließ: Grenzen zu, Läden dicht, Hausarrest.
Der Film schiebt diesen Handlungen und den entscheidenden Aussagen aus Politik und Wissenschaft immer eine zweite faktische Ebene hinten nach. Und die zeigt Zusammenhänge, die man erst später verstand, oder bis heute nicht verstehen möchte: weil man sich für eine Linie entschieden hat, und von der nicht mehr runter konnte.
Der Film porträtiert die Aktivitäten der Berliner Juristin und Hutmacherin Viviane Fischer und des niederländischen Biowissenschaftlers und Tanzlehrers Willem Engel. Zwei Protagonisten, die nicht so Viren-fokussiert sind wie die Virologen und Modellierer der tonangebenden Universitäten - dafür aber offener für die Seitenstränge der Krise: die massive Einschränkung der Grundrechte, das einsame Sterben in den Pflegeheimen, die enorme psychische Belastung der Kinder und Jugendlichen - den Verlust der körperlichen Nähe und der Geselligkeit.
Corona.Film zeigt, welche enorme Rolle dem von einem Team um den Berliner Virologen Christian Drosten gleichsam in Lichtgeschwindigkeit produzierten PCR-Test zukommt. Einem Test, dem fortan alles untergeordnet wurde, der von Experten als Mess-Latte für das Management einer globalen Krise verwendet wurde - ohne dessen gefährlichen Unzulänglichkeiten überhaupt näher zu verstehen. So konnte es passieren, dass vollständig gesunde Menschen unter Hausarrest gestellt wurden, während zur gleichen Zeit unentdeckt infizierte Personen die Viren auf die Intensivstationen und Pflegeheime einschleppten.
Alles ist anders als es schien. Nichts hätte so kommen müssen. Nicht in Oberitalien, wo schreckliche Fehlentscheidungen und politische Show-Effekte ein globales Trauma auslösten. Und auch nicht in der offiziellen Darstellung der Pandemie in den Medien, wo eine einzige Wahrheit durchgedrückt wurde, um das herrschende Narrativ nur ja nicht durch Zwischentöne und Relativierungen zu stören.
Corona.Film stört. Und er stört gut.



